Neuer vServer und neuer XMPP-Server

Seit gestern läuft mein XMPP-Server auf einem neuen vServer. Eigentlich bin ich mit Netcup zufrieden, aber die benutzen Linux-VServer, was manchmal ein paar Nachteile hat. So kann ich z.B. kein Fuse nutzen und hab keinen Zugriff auf iptables. Synth hat mir dann Proplay empfohlen. Die setzen auf OpenVZ, das dieses Probleme nicht hat. Und ausserdem bekommt man dort für nur 2€/Monat einen vServer, der sich Perfekt als XMPP-Server eignet.

Zum Einsatz kommt Prosody, der in LUA geschrieben ist. Ejabberd oder jabberd2 wären sicher auch nett, aber man will ja mal was neues versuchen. :) Die Transports werden von Spectrum gestellt (der braucht dann auch Fuse). Das Ganze läuft jetzt seit gestern und bisher kann ich nicht klagen. Da ich die Domain von Netcup zu Domainfactory umziehen musste, um die nötigen SRV-Records setzen zu können, sind manche Server noch nicht erreichbar. Das sollte sich aber in 24-48h erledigt haben.

Der Umstieg von Openfire wurde nötig, da Openfire ziemlich verschwenderisch mit Ressourcen umgeht und neuerdings einen Bug im SSL-Handling hat, der nicht gefixt wird und verhindert dass man mit verschiedenen Servern kommunizieren kann. Schade eigentlich, mit der Ressourcenverschwendung hätte ich leben können.

Taschenlampe

Bei Kickstarter gibts gerade ein interessantes Projekt – Hexbright. Dabei gehts um eine Opensource Taschenlampe, die man per USB laden und programmieren kann. Wenn man das Projekt jetzt unterstützt (geht noch 30 Tage) bekommt man die Lampe (ich rede jetzt von der Hexbright Flex, die Prime will man nicht) günstiger. Sobald ich mein Exemplar habe, werd ich mal berichten wie die so ist.

SSDs sind großartig!

Neues Handy

Seit drei Wochen hab ich jetzt das Samsung Galaxy S2 und es ist großartig. Im Vergleich zum G1 ist das eine ganz neue Welt. Ich kaufe jetzt sogar Programme aus dem Market! :)

Reviews gibts ja schon genug aber nochmal kurz ne Liste dessen was mir aufgefallen ist:

  • Anfangs war das Handy schwierig zu halten, da es sehr dünn und leicht ist, hier hätte man imho auch mehr Akku reintun können
  • Eine Benachrichtigungs-LED fehlt. Man muss immer den (grandiosen) Bildschirm anmachen, um zu sehen, ob es neue E-Mails oder sonstige Ereignisse gibt
  • Die Kamera taugt jetzt wirklich als immer dabei Digicam, auch die Videos können überzeugen
  • iPhone Kopfhörer funktionieren zwar (auch das Mikro und Play/Pause) aber die Laut-/Leiser-Tasten haben keine Funktion
  • Suncase Taschen sind praktisch!

So das wars erstmal. Hier noch ein Foto mit G1 und dem neuen.

G1 & SGS2

Mehr RAM, Mediacenter und WDTV Probleme

Heute haben medusa, so heißt der ESX Server, und das Macbook jeweils 8GB Ram spendiert bekommen. Medusa läuft nun mit 16GB und hat wieder reichlich reserven für neue VMs (mal sehen wie lange das dauert, bis ich 32GB brauche, dann muss doch registered Ram da rein…).

Die 4GB, die das Macbook verlassen haben, werde ich wohl in einen Zotac HD-ND22 verbauen. Das wird das neue Mediacenter, welches das WDTV ersetzen wird. Das WDTV ist zwar prima und funktioniert soweit wunderbar aber ich hätte gerne noch DVB-S2. Erstmal wird das wohl über eine TBS Q-Box II/III laufen aber für die Zukunft ist ein NetCeiver von Reel-Multimedia eingeplant. Das spart die Coaxverkabelung und macht Aufnahmen deutlich komfortabler.

Nun zum WDTV Live Problem… das kann keinen TrueHD Ton abspielen. Ok unter Linux habe ich es auch noch nicht hin bekommen, aber es scheint immer mehr Filme mit Dolby TrueHD Tonspur zu geben… da muss eine Lösung her.

pfSense, OSX und DNS

Gestern hab ich festgestellt, dass OSX etwas zickig ist, wenn es um DNS geht.

Problem: Das Macbook kann keine Hosts im LAN mehr auflösen. Nach etwa einer Stunde und mit viel Hilfe von #macintosh.de auf freenode konnte ich dann aber den Fehler eingrenzen.
Und zwar nutzt OSX den mDNSResponder Dienst. Es gibt zwar eine /etc/resolv.conf, aber die wird nur von Tools wie dig oder nslookup genutzt, die übrigens ohne Problem die Hosts auflösen konnten. Naja, jedenfalls verwirft dieser mDNSResponder Antworten mit zu langer oder zu kurzer TTL (und tut noch ein paar andere Dinge, die man nicht erwarten würde, aber das kann man alles in den Apple Support Foren nachlesen ;) ).

Lösung: pfSense nutzt nun dnsmasq und gibt keine TTL an, dnsmasq deutet das als TTL von 0. Umgehen kann man das Problem, indem man wie hier beschrieben die TTL in “/etc/inc/services.inc” durch “–local-ttl 1″ auf eine Sekunde setzt. OSX braucht dann noch eine Weile, bis es wieder versucht, die Namen aufzulösen, aber dann funktioniert alles, wie man es von anderen Betriebssystemen gewohnt ist. In pfSense 2.0 sollte schon eine TTL von 1 gesetzt sein.

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