Archive for the 'Tipps' Category

Festplatten

Vielleicht fange ich diesen Monat an die Hardware für mein Fileserverupgrade zu beschaffen. Ich habe mich schon etwas umgesehen und wenn man bei Alternate so die Bewertungen zu den Festplatten liest, könnte man meinen alles >1TB und <9cent/GB taugt nichts.

Da wären einmal die 2TB Hitachi Deskstar 7K2000 für 129€/Stück. Da ich drei Stück brauchen werde, ist das schon mal etwas heftig. Die Platte schneidet aber noch relativ gut bei den Bewertungen ab, wäre aber etwas laut. Sie macht 7200rpm und soll auch recht schnell sein. Hitachi gibt sie für den 24/7 Betrieb frei.

Dann kommt Seagate mit der 1,5TB Barracuda 7200.11. Auch die macht 7200rpm, hat aber keine wirkliche 24/7 Freigabe. Seagate hatte vor einem Jahr ziemlich böse Firmwareprobleme. Allerdings laufen drei 640GB Seagate Platten, die jetzt zwar nicht von der Firmwareproblematik betroffen waren, aber zumindest mal aus dem problematischen Zeitraum kommen, ohne Probleme in meinem derzeitigen Fileserver. Die waren auch aus der 7200.11 Serie. Die schlechten Bewertungen bei Alternate erkläre ich mir durch den FUD der damals verbreitet wurde. Die Teile würden 90€ kosten, womit die Platten schon mal unter 300€ lägen, was ok ist.

Als Letzte kommt die WD Green mit 1,5TB in Frage, die dreht variabel mit 5400-7200. Die sind allerdings aufgrund eines etwas aggressiven Managements nicht wirklich für Raids geeignet, da sie gerne mal einschlafen und dann eine halbe Ewigkeit zum Aufwachen brauchen. Diese Problem kann man jedoch zumindest bei der EADS Reihe mit dem WDIDLE Tool (sucht bei google) beheben, indem man die Zeit in der die Platte idlen kann erhöht. Auch hier liegt der Preis bei 90€/Platte. Die schlechten Bewertungen sind wohl auf das komische Powermanagement zurück zu führen, was die Platte zu meinem Favoriten macht.

Ok, vergesst das alles, WD scheint da größere Probleme zu haben. Und zwar brauchen die nicht nur eine Ewigkeit zum Aufwachen sondern jagen auch durch eine 8 Sekunden Idle-to-Park-Zeit auch den Load-Cycle-Count in die Höhe, so dass er auf unixoiden Systemen schon nach wenigen Monaten die von WD garantierte 300k Grenze durchbricht. Ob das WDIDLE Tool bei allen Festplatten funktioniert, scheint nicht so ganz klar zu sein.

Wenn ihr schon Erfahrungen mit diesen Platten habt, sagt mir bitte mal, was ihr denkt.

/me mag Ukulelen

Und das Lied ist auch toll. Die Hintergrundgeschichte könnt ihr bei Nerdcore lesen, der Kanal von Christiaan Van Vuuren lohnt auch, da gibts noch mehr gute Videos.

mobile miiplog

Dank des grandiosen wptouch Plugins gibts dieses Blog nun auch als optimierte Version für Mobilgeräte. Wer also meint, er müsste mein Geschreibsel auch auf seinem Smartphone lesen, kann dies nun tun. Einfach wie gehabt log.miip.de oder miiplog.de aufrufen und anhand des Useragents bekommt ihr die passende Version. :-)

ZFS beim Techview Podcast

Leszek vom Techview Podcast geht in der aktuellen Folge auch auf das Thema Opensolaris und ZFS ein.

Fileserverupgrades

Eigentlich wollte ich meinen jetzt fast 1,5 Jahre alten Fileserver demnächst upgraden. Es sollten 2x 1,5TB Festplatten zu den schon vorhandenen 3x 640GB dazu kommen und ich wollte von Ubuntu auf Opensolaris umsteigen. Opensolaris deshalb, da es dort das großartige ZFS gibt. Ich habe mich auch schon eingelesen und dachte das würde alles meinen Vorstellungen entsprechen, bis dann ein wichtiges Feature fehlte.

Und zwar verwaltet zfs Laufwerke als sog. vdevs (Virtual Devices), das können einzelne Platten, Mirrors (raid1) oder ein raid-z (raid5, raid5 usw.) aus mehreren Platten sein. Diese vdevs werden nun in Pools verwaltet. Ein Pool besteht also aus einem oder mehreren vdevs. Das Problem ist nun folgendes, will man mehr Speicher in seinen Server einbauen, ist das erstmal kein Problem, nur die Art wie es gemacht wird ist etwas unpraktisch für meine Zwecke.

Ich erkläre mal an einem Beispiel wie das läuft: man hat 3 Platten in seinem Solaris Server. Diese 3 Platten werden als raid-z Verbund als ein vdev in einen Pool, der sich “Daten” nennt aufgenommen. In dem Pool erstellt man dann seine Filesysteme, Snapshots und was sonst noch alles und alle sind glücklich. Eines Tages wird der Platz knapp und man will eine 4. Festplatte einbauen. Jetzt wäre es schön, wenn man das vdev erweitern könnte, aber das geht nicht. Man kann nur den Pool erweitern.

Was bedeutet das nun?

Wenn ich den Server erweitern will, habe ich nun folgende Möglichkeiten:

  • Ich lege ein vdev mit der einen neuen Platte an und füge sie dem Pool “Daten” hinzu.
    Damit verliere ich keinen Speicher aber verzichte ich auf Redundanz. Die alten Platten laufen im raid-z Verbund, es kann also eine ausfallen. Wenn die eine neue ausfällt, sind die Daten futsch. Ob dann der ganze Pool hin ist, weiß ich nicht, aber ich nehme es mal an.
  • Ich muss mehr als eine Platte einbauen und sie zusammen als vdev dem Pool hinzufügen.
    So ist das von Sun gedacht. Nur hat man dann folgende Probleme… 1. man muss mehr Geld ausgeben, 2. man verliert unnötig Kapazität (kauft man zwei Platten verliert man 50% der neuen Kapazität + 33% Kapazität des alten vdevs aus drei Platten für die Ausfallsicherheit; kauft man drei Platten sind es trotzdem 33% des neuen + 33% des alten Verbunds), 3. hat man evtl. gar nicht die Möglichkeit mehr als eine Platte einzubauen, da der “physikalische Raum” dafür nicht ausreicht.
  • Die letzte Möglichkeit wäre nun ein Backup anzulegen, den Pool und die vdevs zu zerstören und einen neuen Pool mit einem neuen vdev mit 4 Platten anzulegen. Wenn man genug Platz für ein vollständiges Backup hat, mag das machbar sein. Ich finde es nur extrem unschön.

Trotzdem würde ich gerne ZFS einsetzen,da mir die Konstruktion auf Linux im direkten Vergleich einfach nicht gefällt. Z.B. ist das Erweitern eines Softwareraids dort erstmal kein großes Problem, aber dann muss man das Filesystem vergrößern. Und will man Features wie Snapshots oder mehrere Filesysteme auf dem Raid, muss man sich noch mit LVM herumschlagen. Das ist zwar der Unix way aber bei ZFS gibts alles schön aufeinander abgestimmt in einer Box. :-)

Hier noch ein paar Erfolgsgeschichten… A Home Fileserver using ZFS, Building my ZFS-Fileserver, OpenSolaris als Fileserver.

Interessant sind auch die Demos bei Sun, dort sieht man dann, wie einfach das alles sein kann.

WDTV Live – erste Eindrücke

Heute ist mein lange erwartetes WDTV Live eingetroffen. Das Teil ist wirklich klein und kann viel.

Der Anschluss verlief wie erwartet äußerst einfach, HDMI Kabel dran, Tos-Link Kabel (nennt man das Kabel?) dran, Netzwerk dran, fertig! :-)
Den Samba Server hat es auch gleich gefunden und konnte nach der Eingabe des Benutzernamens und des Passworts auch gleich drauf zugreifen. Bisher hat es auch alles abgespielt was ich ihm vorgesetzt habe… avi, mkv in 720p und 1080p – kein Problem. Ton wird auch zum AV-Receiver durch gereicht, also soweit ok. Auch eine Festplatte, die man per USB anschließen kann, hat es erkannt und auch dort alles abgespielt.

Was mich etwas stört ist die grausame Bildschirmtastatur aber das kann man wohl nicht anders lösen. Auf Eingaben mit der Fernbedienung reagiert es nicht wirklich träge aber auch nicht sehr schnell. Dann stürzt die Kiste ab, wenn ich mich in meinen Youtube-Account einloggen will, da werde ich später mal etwas recherchieren, woran das wohl liegt.

Also erstes Fazit, genau das was ich mir vorgestellt hatte! :-) Es ist lautlos, spielt HD-Filme ab, mehr wollte ich nicht.

Nächste Seite »