pfsense in der VM

Da openwrt genauso wie dd-wrt (sogar das neue Build) versagt haben, teste ich nun pfsense in einer VM als Ersatz für meinen sehr sehr alten IPCop Router. Bisher funktioniert das ganz gut. PPPoE ging auf Anhieb. pfsense ist auch ähnlich gut zu erweitern wie IPCop und scheint mir ein gutes Stück ausgereifter zu sein. Derzeit teste ich Version 1.2.3, werde aber auch noch die 2.0beta anschauen. An netstat -r statt route muss man sicher aber erstmal gewöhnen.

Den Buffalo Router werd ich entweder zurückgeben oder doch noch als AccessPoint nutzen aber dafür ist er eigentlich zu schade. Eigentlich wärs mir lieber, wenn der Router auf eigener Hardware laufen würde… evtl. kommt doch noch so eine Alix-Kiste ins Haus, die kann ja mit der VM CARPen;)

Produkte reifen beim Kunden

Ich habe mir einen Buffalo WZR-HP-G300NH zugelegt, da es dafür schon dd-wrt gibt und man auch sonst eher gutes über ihn liest. Gestern ist er dann gekommen, dd-wrt war schon installiert und ich fing an ihn zu konfigurieren, nach ner halben Stunde hatte ich mich durch alle Einstellungen  geklickt und ihn an das DSL-Modem angeschlossen. Und es geschah nichts…

Das Modem blinkt zwar etwas rum aber der Router bekommt keine WAN IP. Also mal im dd-wrt Forum gestöbert und herausgefunden, dass das Problem wohl bekannt ist und in einem neueren Build, das aber keiner anbietet, das man also wohl erstmal selbst bauen muss, behoben ist. Ob ich es wirklich gleich selbst baue oder erstmal openwrt teste habe ich noch nicht entschieden.

Ich hätte doch auf pfsense und die ALIX Plattform setzen sollen, da weiß ich wenigstens, dass es funktioniert…

Und noch ein bischen Geekpr0n

Das Mainboard…

Supermicro X8SIL-F
Alles eingebaut. Ich werd wohl nie wieder Netzteile mit Kabeln kaufen, die nicht modular sind. Die ganzen Kabel unter zu bringen ist schrecklich, die Ummantelung der Kabel macht das nicht besser.

Virtualisierungs-/Fileserver

Die Schachtel in der die SAS-Controller verschickt wurden! :)

BR10i Packung aus Israel

Und das war drin…

IBM BR10i

“Fileserver” Zusammenbau

Gestern kamen das Mainboard, CPU, RAM, Netzteil und die beiden Systemplatten hier an. Der Zusammenbau verlief ohne Probleme aber die vier 80mm Lüfter der Fanwall in der Mitte des Norco Gehäuses sind viel zu laut. Leider ist die 120mm Fanwall, die ich mitbestellt hatte, für eine andere Version meines Gehäuses und muss etwas angepasst werden. Aber da ich eh noch keine Lüfter dafür habe, hat das noch etwas Zeit.

ESX4i kommt wie schon von mir vermutet mit dem RAID1 des Mainboards nicht klar. Die Seite von der ich die Anregungen für die Hardware habe empfiehlt das Raidsonic Stardom ST2760-2S-S2B, das man auch recht günstig bekommen kann.

Ansonsten läuft die Hardware wirklich top und das IPMI Modul ist großartig. Man kann direkt von seinen ISOs starten und die iKVM Konsole ist, wenn man den Fenster Autoresize ausschaltet auch sehr gut bedienbar. ESX4i scheint auch ganz brauchbar zu sein.

Heute kamen dann total unerwartet noch die zwei SAS-Controller an. Ich musste noch 15€ Zoll nach zahlen aber bin trotzdem noch mit zwei Controllern unter dem Preis den ich hier für einen Intel SASUC8I hätte zahlen müssen. Die Controller habe ich gerade eben auf die LSI IT-Firmware umgeflascht, damit die Platten als JBOD im Nexenta erkannt werden. Wie das mit dem Flashen am einfachsten funtkioniert habe ich hier dokumentiert.

Was jetzt noch fehlt sind die Festplatten, die 8087-Kabel, Lüfter für die andere Fanwall und so ein RAID1 Gehäuse für die Systemplatten.

Gehäuse ist da!

Das Geäuse ist heute angekommen, jetzt warte ich auf den Rest. Mit den Sas-Kontrollern rechne ich erst in 7-10 Tagen.

Norco RPC-4220
Norco RPC-4220

Das Gehäuse macht einen ganz guten Eindruck, könnte aus der gleichen Fabrik stammen, die auch Chenbro gehäuse fertigt. Ganz den Chenbro Standard erreicht es zwar nicht aber es ist auch nicht weit davon entfernt.

“Fileserver” Hardware endlich bestellt

Ich hab nun endlich den ersten Schwung der Fileserver Hardware bestellt. Das Gehäuse wurde das Norco RPC-4220 von www.ri-vier.nl (hier noch ein Video von XCaseUK, das Gehäuse sollte baugleich sein). Die SAS-Controller wurden die IBM BR10i, die fast baugleich zu den Intel SASUC8I sind. Ich konnte gleich zwei davon im Paket sehr günstig in Israel bestellen. Mal sehen, ob die auch ankommen. ;)

Die Systemplatten sind nun zwei 250GB 2,5″ WD Black Platten, die an den SATA-Controller des Mainboards angeschlossen werden und als RAID1 laufen sollen. Das RAM kommt von Transcent und ist einfaches ECC RAM, ich habe überlegt registered RAM zu kaufen aber ich werde wohl erst mal nicht mehr als 16GB brauchen.

Die Festplatten kaufe ich erst, wenn ich sicher bin, dass der Rest gut zusammen spielt. Es werden jetzt wohl Seagate 5900.11 oder 5900.12 mit 2TB, die sollten ok sein. Außerdem will ich die drei 640GB Platten aus dem alten Fileserver um eine weitere ergänzen und weiter benutzen. Das geht aber erst, wenn die anderen vier Platten eingebaut und die Daten migriert sind.

Abenteuerlich wird wohl noch das Flashen der LSI JBOD Firmware auf die SAS-Controller, das wäre aber beim Intel Controller ebenso nötig gewesen. Dazu gibt es kein Linux Tool, aber man kann wohl FreeDOS benutzen. Ich werde berichten.

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